Hochzeitswebsite: Was draufgehört und was ihr weglasst
Hochzeitswebsite-Inhalte und Hochzeitshomepage erstellen: welche Rubriken Gäste lesen, Texte zum Übernehmen, was nicht draufgehört, wer sie sehen darf.
Das Eventadore-Team11 Min. LesezeitAktualisiert am 26. Oktober 2026
Auf eure Hochzeitswebsite gehört alles, was eure Gäste euch sonst fragen müssten: das Datum, jeder Ort mit vollständiger Adresse und Uhrzeit, der Ablauf, die Anreise und die Unterkünfte, der Dresscode, wie und bis wann man zusagt, was ihr euch wünscht, und ein kurzes FAQ. Weglassen solltet ihr, was Fremde missbrauchen oder Gäste falsch verstehen könnten: eure Wohnadresse, die Tage, an denen eure Wohnung leer steht, die Gästeliste, Bankdaten für alle sichtbar und wer zu welchem Teil des Tages eingeladen ist.
Hochzeitswebsite-Inhalte: die Rubriken, die Gäste wirklich lesen
Gäste kommen mit einer Frage, meistens am Handy. Ordnet die Rubriken danach, was sie brauchen, nicht danach, wie ihr eure Geschichte erzählen würdet:
Der Tag und die Orte — das Datum, vollständige Adressen, wann man da sein soll.
Der Ablauf — wann es losgeht, wann gegessen wird, wann es endet.
Anreise — Bahn, Parken, Shuttle.
Übernachten — zwei oder drei Unterkünfte in verschiedenen Preislagen.
Dresscode — der Begriff, dazu ein klarer Satz.
Zusagen — die Antwortfrist und was ihr wissen müsst.
Geschenke — was ihr euch wünscht, einmal und freundlich gesagt.
Fragen und Antworten — Kinder, Parken, Regen, Barrierefreiheit.
Begrüßung und eure Geschichte — kurz; dafür kommt niemand zurück.
Fotos danach — wohin Gäste ihre Bilder schicken.
Wenn ihr eure kostenlose Hochzeitswebsite bei Eventadore erstellt, wählt ihr eines von zwölf Designs und schreibt jede Rubrik einmal, in eurer eigenen Sprache; mit den Pfeilen verschiebt ihr eine Rubrik, mit ihrem Häkchen blendet ihr sie aus. Drei füllen sich aus eurer Planung von selbst: Der Tag zeigt die Programmpunkte eurer Gästeliste und die Uhrzeiten eures Tagesablaufs, Der Ort eure gebuchte Location mit Adresse und Unser Team die Dienstleister, die ihr gebucht habt, jeweils mit ihrem Profil verlinkt.
Der Tag, die Orte und der Ablauf
Diese Rubrik öffnet jeder Gast, manche dreimal.
Schreibt die vollständige Adresse, nicht nur den Namen. Der Name eines Guts sagt einem Taxifahrer um 13:40 Uhr gar nichts. Dazu ein Kartenlink und, wenn die Einfahrt schwer zu finden ist, eine Zeile: „das zweite Tor nach der Scheune“.
Trennt Ankommen und Anfangen. „Die Trauung beginnt um 14:30 Uhr – bitte seid bis 14:15 Uhr auf euren Plätzen.“
Erklärt die Lücke, wenn Trauung und Feier an zwei Orten sind: die Fahrt und was dazwischen passiert.
Sagt, wann es endet. Gäste mit Babysitter und letzter Bahn planen nach dem letzten Shuttle, nicht nach dem Eröffnungstanz.
Ein Beispiel: Lena und Jonas heiraten am Samstag, 12. Juni 2027, mit 85 Gästen, die freie Trauung im Garten, das Essen in einer Scheune auf demselben Gut, die Hotels fünfzehn Minuten entfernt. Ihr Ablauf für die Gäste:
Freitag, 19:30 Uhr — Get-together an der Hotelbar für alle, die schon da sind; keine Anmeldung nötig.
Samstag, 14:00 Uhr — Ankommen auf dem Gut; die Trauung beginnt um 14:30 Uhr.
15:15 Uhr — Sektempfang, Kaffee und Kuchen auf der Terrasse; Gruppenfoto um 16:00 Uhr.
18:00 Uhr — Abendessen in der Scheune.
21:30 Uhr — Eröffnungstanz, dann die Party.
23:30 und 01:15 Uhr — Shuttles zurück zu den Hotels.
Was sie weggelassen haben: Styling um neun, das Paarshooting zur goldenen Stunde, die Reihenfolge der Reden. Das ist der Ablaufplan für die Dienstleister; dieser Beispiel-Ablauf für den Hochzeitstag zeigt die ausführliche Fassung.
Anreise und Übernachtung
Bei der Anreise spart eine Hochzeitswebsite die meisten Nachrichten.
So kommt ihr hin
Der nächste Bahnhof und Flughafen, jeweils mit der Fahrzeit zur Location.
Parken: wo, wie viele Plätze, ob kostenlos.
Die Shuttle-Zeiten in beide Richtungen.
Taxis: Auf dem Land vorher bestellen; nennt eine Nummer, die dort wirklich fährt.
Übernachten
Zwei oder drei Unterkünfte in verschiedenen Preislagen, mit den Minuten bis zur Location.
Wenn ihr ein Zimmerkontingent reserviert habt: das Stichwort für die Buchung und bis wann man buchen muss.
Bei einer Hochzeit im Ausland ergänzt die Währung, ob man überall mit Karte zahlen kann und wie kühl die Abende sind. Ihr heiratet in Portugal? Lest Heiraten in Portugal.
Dresscode, Kinder und die Fragen, die Gäste sich nicht zu stellen trauen
Dresscode: der Begriff, dann was er bedeutet
Dresscode-Begriffe versteht jeder Gast anders. Debrett's, der britische Etikette-Verlag, nennt „Lounge Suit“ einen irreführend benannten Dresscode für Business-Kleidung, und mit „festlich“ oder „sommerlich elegant“ ist es nicht anders. Schreibt deshalb den Begriff und dazu einen Satz: „Black Tie: Smoking und lange oder knielange Abendkleider.“ Dann, was der Ort für die Kleidung bedeutet: Rasen unter den Stühlen der Trauung (Blockabsätze statt Stilettos), eine Scheune, die nachts abkühlt (eine Jacke mitnehmen), eine Kirche, in der man die Schultern bedeckt.
Zwei Hochzeitsgäste in dunklem Anzug und langem fliederfarbenem Kleid, von hinten gesehen, auf einer sonnigen Wiese
Kinder und Begleitung
Wer eingeladen ist, steht mit Namen auf der Einladung; die Website bestätigt es nur. „Wir haben eure Kinder sehr lieb, aber der Abend ist für Erwachsene – zur Trauung und zum Sektempfang sind sie herzlich willkommen“ ist freundlicher als eine fett gedruckte Regel. Lasst nie die Website der Ort sein, an dem jemand erfährt, dass er ohne Begleitung kommt. Wie ihr diese Fragen überhaupt entscheidet, steht in So erstellt ihr eure Gästeliste.
Euer FAQ: fünf Antworten zum Übernehmen
Gibt es Parkplätze? Ja, kostenlos, neben der Scheune. Die letzten 300 Meter sind Schotter.
Was, wenn es regnet? Die Trauung zieht in die Scheune um; die Uhrzeiten bleiben.
Dürfen wir während der Trauung fotografieren? Bitte lasst die Handys weg, bis wir Ja gesagt haben; unsere Fotografin teilt danach alles.
Ist die Location barrierefrei? Scheune und Toiletten ja; der Gartenweg ist Kies, und vorne halten wir Plätze für alle frei, die sie brauchen.
Wen rufen wir am Tag an? Clara, Lenas Schwester. Ihre Nummer steht auf eurer Einladung.
Geschenke: was ihr schreibt und wohin die Bankdaten gehören
Sagt es einmal, gegen Ende: „Dass ihr da seid, ist das schönste Geschenk. Wenn ihr uns etwas schenken möchtet, freuen wir uns über einen Beitrag zu unserer Hochzeitsreise.“ Dann sagt, wie. In vielen Familien ist Geld das übliche Hochzeitsgeschenk, und wer den Weg nennt – Überweisung, Karte am Tag, Wunschliste in einem Geschäft –, erspart den Gästen das Rätseln.
Nennt nie einen Betrag oder eine Summe pro Gast.
Eure IBAN gehört auf keine Seite, die jeder öffnen oder eine Suchmaschine lesen kann.
Auf einer Eventadore-Website tragt ihr die Bankdaten unter Überweisung ein und Wunschlisten oder Zahlungsseiten unter Wunschlisten und Zahlungslinks. Gäste sehen die Bankdaten erst, wenn sie auf Details zeigen drücken, so liest Google sie nie, und kein Geld läuft über die Plattform: Die Gäste zahlen direkt an euch.
Zusagen: was ihr fragt und bis wann
Die Antwortfrist: vier bis sechs Wochen vor dem Tag, damit Caterer und Location die endgültige Zahl bis zur Frist im Vertrag bekommen, oft ein bis zwei Wochen vorher. Mehr dazu in Wann ihr Save-the-Dates und Einladungen verschickt.
Eine Antwort pro Haushalt, mit jeder Person namentlich, damit niemand doppelt antwortet oder die Kinder vergisst.
Wer zu welchem Teil kommt, wenn manche nur zur Trauung oder zum Get-together am Freitag eingeladen sind.
Essenswünsche und Allergien, als freie Zeile statt Ankreuzfelder, in die niemand ganz passt.
Extras, die sich lohnen: ein Song für die Tanzfläche oder der Anreisetag, wenn ihr Shuttles plant.
Jede zusätzliche Frage verzögert die Antworten. Am Tag nach der Frist ruft ihr bei den Fehlenden an. Wie Zusagen in eurer Gästeliste ankommen, erklärt der Leitfaden zu Gästeliste und Zusagen.
Datenschutz: was nicht draufgehört und wer die Seite sieht
Was nicht auf eure Hochzeitswebsite gehört
Eure Wohnadresse und, aus demselben Grund, aus dem ihr einen Urlaub nicht online ankündigt, die Daten eurer Hochzeitsreise.
Die Gästeliste und jeder Name außer euren und denen von Menschen, die zugestimmt haben.
Wer zu welchem Teil eingeladen ist. Das erfährt jeder Haushalt aus seiner eigenen Einladung.
Telefonnummern. Die gehören auf die Einladung oder hinter ein Passwort.
Was alles kostet, die Ex-Partner und Insider-Witze, die die Hälfte der Gäste nicht versteht.
Fotos fremder Kinder, außer die Eltern sagen Ja.
Wer sie sieht und ob Google sie findet
Eine Seite aus Google herauszuhalten ist nicht dasselbe, wie sie privat zu halten: Laut Googles eigener Dokumentation kann jeder mit dem Link eine Seite trotzdem aufrufen, die nicht in den Suchergebnissen erscheint, und erst ein Passwort hält Fremde draußen.
Im Reiter Datenschutz einer Eventadore-Website wählt ihr eine von drei Einstellungen:
Alle mit dem Link — Gäste antworten, indem sie ihren Namen eingeben.
Alle mit Link und Passwort — sechs Ziffern, die ihr auf die Einladung druckt.
Nur eingeladene Gäste — Besucher geben zuerst ihren Namen ein, und nur Haushalte auf eurer Gästeliste kommen hinein.
Bei Google zeigen ist von Anfang an eingeschaltet, damit Gäste, die nach euren Namen suchen, euch finden; das gilt nur für eine Seite, die jeder mit dem Link sehen kann. Zum Antworten gibt ein Gast Vor- und Nachnamen so ein, wie sie auf eurer Gästeliste stehen, und drückt Finden. Ein halber Name findet nichts, so kann niemand eure Liste durchstöbern.
Eine Hochzeitshomepage für Gäste mit mehreren Sprachen
Spricht die Hälfte des Saals eine andere Sprache, lässt eine einsprachige Seite diese Gäste außen vor. Egal mit welchem Werkzeug ihr eure Hochzeitshomepage erstellt: Schreibt so, dass eine Übersetzung nichts raten muss.
Kurze Sätze, ein Inhalt pro Satz.
Das Datum ausgeschrieben, mit Wochentag: „Samstag, 12. Juni 2027“, nie nur Ziffern wie 12/06/27, die Gäste aus den USA als Dezember lesen.
Uhrzeiten im 24-Stunden-Format und Adressen genau so, wie sie auf der Karte stehen.
Beträge mit Währung, etwa 40 € für das Shuttle.
Keine Wortspiele und Redewendungen; sie überleben eine Übersetzung selten.
Bei Eventadore schreibt ihr einmal, in eurer Sprache. Beim Veröffentlichen werden eure Texte in die sieben anderen Sprachen der Seite übersetzt; jeder Gast sieht zuerst seine eigene Sprache, als übersetzt gekennzeichnet, euer Original einen Fingertipp entfernt. Ändert ihr etwas, drückt Website aktualisieren, und nur das Geänderte wird neu übersetzt.
Wann eure Hochzeitswebsite online geht und was nach dem Tag passiert
Mit den Save-the-Dates, sechs bis acht Monate vorher, neun bis zwölf bei einer Hochzeit im Ausland: das Datum, der Ort, die Unterkünfte, „Einladung folgt“.
Mit den Einladungen, etwa drei Monate vorher: alles Übrige, auch die Antwortfrist.
In der letzten Woche: die endgültigen Zeiten und der Regenplan; über echte Änderungen informiert ihr die Gäste direkt.
Nach dem Tag: ein Dankeschön und ein Ort für alle Fotos.
Die Adresse der Seite oder ein QR-Code kommt auf die gedruckte Einladung, also darf sie sich nie ändern; sagt es eurer Papeterie-Designerin früh, damit das Layout Platz dafür lässt.
Derselbe Baukasten erstellt die Adresse aus euren beiden Vornamen, dem Wort „wedding“ und einem kurzen Code; nach dem Veröffentlichen ändert sie sich nie, und ihr könnt einen QR-Code für den Druck herunterladen. Die Seite geht auch von selbst mit dem Kalender mit: Save the Date, bis ihr in der Gästeliste eine Antwortfrist setzt, dann Die Einladung mit allen Rubriken und Zusagen, danach Danke & Fotos, wo Gäste ihre Bilder über Ladet eure Fotos hoch schicken. Sie bleibt zwei Jahre nach dem Tag online.
Häufige Fragen
Was gehört auf eine Hochzeitswebsite?
Das Datum, jeder Ort mit vollständiger Adresse und Uhrzeit, der Ablauf, Anreise und Übernachtung, der Dresscode, die Antwortfrist, eure Geschenkwünsche und ein kurzes FAQ. Eure Geschichte kommt nach den praktischen Rubriken.
Wann sollte die Hochzeitswebsite online gehen?
Mit den Save-the-Dates, sechs bis acht Monate vor dem Tag, bei einer Hochzeit im Ausland neun bis zwölf. Datum, Ort und Unterkünfte reichen anfangs; den Rest ergänzt ihr mit den Einladungen, etwa drei Monate vorher.
Sollte eine Hochzeitswebsite ein Passwort haben?
Zeigt sie nur Datum, Ort und Ablauf, reicht ein offener Link. Sobald ein Buchungscode fürs Hotel, die Namen der Trauzeugen oder Geschenkdetails darauf stehen, nehmt ein Passwort oder lasst nur eingeladene Gäste hinein. Sie vor Google zu verstecken reicht nicht: Jeder mit dem Link kann sie trotzdem öffnen.
Ist es unhöflich, Bankdaten auf die Hochzeitswebsite zu stellen?
Nein, wenn ihr es freundlich und einmal sagt: In vielen Familien ist Geld das übliche Geschenk, und Gäste wissen gern, wie es am einfachsten geht. Legt die Daten hinter einen Klick oder ein Passwort, nie offen auf die Seite, und nennt nie einen Betrag.
Braucht man noch Papiereinladungen, wenn es eine Hochzeitswebsite gibt?
Nicht zwingend, aber vielen Gästen bedeutet eine gedruckte Karte viel, älteren Verwandten vor allem. Auf die Karte kommt, was sich nicht ändert, dazu Adresse oder QR-Code der Website; alles, was sich ändern kann, gehört auf die Website.