

Was wir von euch speichern, wozu, und wie ihr es wieder loswerdet. · Stand: 17. Oktober 2026
Verantwortlicher
Verantwortlich im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist:
Die Angaben zum Verantwortlichen sind für diese Umgebung noch nicht hinterlegt. Bis dahin stehen hier Platzhalter:
[Firma und Rechtsform] [Anschrift] [E-Mail-Adresse] [Registergericht und Registernummer]
Fragen zum Datenschutz und Anträge auf eure Rechte richtet ihr an die E-Mail-Adresse oben – als Paar, als Gast oder als Anbieter.
[Datenschutzbeauftragte:r: Name und Kontakt einsetzen, falls bestellt – sonst entfällt dieser Absatz.]
Was wir über euch speichern
Pflicht sind nur Name und E-Mail-Adresse – für ein Konto oder um Anfragen zu verschicken – und für eine Buchung die Rechnungsanschrift; ohne sie können wir kein Konto anlegen, keine Anfrage zustellen und keine Rechnung ausstellen. Alles andere gebt ihr freiwillig.
Wozu, und auf welcher Rechtsgrundlage
Jede Verarbeitung hat einen Zweck und eine Rechtsgrundlage nach Art. 6 DSGVO.
| Zweck | Rechtsgrundlage |
|---|---|
| Konto führen und euch anmelden | Art. 6 Abs. 1 lit. b — Vertrag |
| Nachweisen, wozu ihr eingewilligt habt – mit Wortlaut, Fassung und Zeitpunkt | Art. 6 Abs. 1 lit. c i. V. m. Art. 7 Abs. 1 DSGVO |
| Anfragen an Anbieter senden und beantworten lassen | Art. 6 Abs. 1 lit. b — Vertrag |
| Buchung abwickeln und die Vermittlungsgebühr einziehen | Art. 6 Abs. 1 lit. b — Vertrag |
| Rechnungen ausstellen und aufbewahren | Art. 6 Abs. 1 lit. c — § 147 AO, § 14 UStG |
| Euch über Anfragen, Antworten und Fristen benachrichtigen – per E-Mail und, wenn ihr es erlaubt, per Push | Art. 6 Abs. 1 lit. b — Vertrag |
| Die KI-Suche und den Planungs-Assistenten antworten lassen, wenn ihr sie benutzt | Art. 6 Abs. 1 lit. b — Vertrag |
| Die Gästeliste und die Antworten eurer Gäste | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; Unverträglichkeiten nur mit Einwilligung, Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO |
| Die Fotos eurer Gäste entgegennehmen, für euch aufbewahren und herunterladbar machen | Art. 6 Abs. 1 lit. b — Vertrag mit dem Paar; für Gäste und Abgebildete lit. f — berechtigtes Interesse |
| Bewertungen gebuchter Anbieter veröffentlichen | Art. 6 Abs. 1 lit. b — Vertrag; für den bewerteten Anbieter lit. f |
| Anbieter prüfen, ihre Profile veröffentlichen und nach offengelegten Kriterien reihen | Art. 6 Abs. 1 lit. b — Vertrag |
| Bei Fragen und Streitfällen helfen und Änderungen unseres Teams protokollieren | Art. 6 Abs. 1 lit. f — berechtigtes Interesse an Hilfe und Nachvollziehbarkeit |
| Missbrauch verhindern und den Dienst betreiben | Art. 6 Abs. 1 lit. f — berechtigtes Interesse an einem sicheren Betrieb |
| Tipps und Angebote per E-Mail, wenn ihr zugestimmt habt | Art. 6 Abs. 1 lit. a — Einwilligung, jederzeit widerrufbar |
Wer es sonst noch verarbeitet
Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO, die nur in unserem Auftrag und nach unseren Weisungen arbeiten. Jeder bekommt, was er für seine Aufgabe braucht, und nicht mehr. [Abschluss eines Vertrags zur Auftragsverarbeitung je Dienst bestätigen.]
| Dienst | Wofür |
|---|---|
| Vercel Inc. | Betrieb der Website und der Schnittstelle, mit den Server-Protokollen. [Region der Server laut Projekteinstellungen einsetzen.] |
| Supabase Inc. | Datenbank, Anmeldung und Dateispeicher – auch für die Fotos eurer Gäste und die Nachweise der Anbieter. Die Daten liegen in der EU (Irland). |
| Stripe Payments Europe, Ltd. | Zahlungen. Wir übermitteln E-Mail-Adresse, Namen, Betrag und das Datum der Feier. Das Zahlungsformular lädt euer Browser auf der Bezahlseite direkt von Stripe, in der App öffnet Stripe es selbst, auch mit Apple Pay oder Google Pay; nur dort gebt ihr Karten- oder Kontodaten ein. |
| Resend (Plus Five Five, Inc.) | Versand aller E-Mails: Anmeldecodes, Benachrichtigungen und die E-Mails, die ein Paar an seine Gäste schickt. [EU-Region des Versands bestätigen.] |
| MapTiler AG | Die Karte: Ihre Kacheln laden euer Browser und die App direkt von MapTiler, sobald eine Karte angezeigt wird – auf der Seite eines Anbieters immer, in der Suche, wenn ihr die Karte öffnet oder einen breiten Bildschirm habt. MapTiler sieht dabei eure IP-Adresse. Außerdem ergänzt MapTiler auf unserem Server, was ihr ins Ortsfeld tippt, und bestimmt den Ort zu „Mein Standort“. |
| [Anbieter des Sprachmodells] | Beantwortet die KI-Suche und den Planungs-Assistenten und übersetzt die Profiltexte der Anbieter; bekommt weder Namen noch Kontaktdaten (siehe unten). [Sitz und Ort der Verarbeitung einsetzen.] |
| Expo (650 Industries, Inc.) | Leitet die Push-Benachrichtigungen der App an Apple und Google weiter, die sie auf euer Telefon bringen, und liefert Updates der App aus; dabei sieht Expo die IP-Adresse eures Telefons. |
Einige dieser Dienste haben ihren Sitz in den USA oder greifen von dort auf Daten zu. Grundlage der Übermittlung ist [je Dienst einsetzen: Angemessenheitsbeschluss, etwa das EU-US Data Privacy Framework, oder Standardvertragsklauseln nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO].
Wer sonst etwas bekommt
KI-Suche und Planungs-Assistent
Die KI-Suche macht aus einem Satz eine Suche nach Anbietern – ohne Konto, und sie trägt nichts in eine Planung ein. Der Planungs-Assistent ist für angemeldete Mitglieder einer Feier da: Er kennt euren Plan und trägt auf eure Bitte hin etwas ein. Beide antworten mit einem Sprachmodell. Welche Anbieter erscheinen, ob sie frei sind und was sie kosten, kommt ausschließlich aus unseren eigenen Daten; dass eine KI die Antworten schreibt, steht unter dem Eingabefeld.
Für jede Antwort der KI-Suche übermitteln wir dem Anbieter des Sprachmodells eure Nachricht, die letzten Nachrichten des Gesprächs, die Eckdaten eurer letzten Suche – Ort und Umkreis, Datum, Gästezahl, Kategorien, Preisgrenze – und die Sprache der Seite.
Beim Planungs-Assistenten kommen die Eckdaten eurer Feier hinzu (Datum, Ort, Gästezahl, Land, Währung, Budget), welche Anbieter ihr angefragt oder gebucht habt, aus der Checkliste die Zahl der Aufgaben und die Titel der nächsten zwei, aus dem Budget nur die Summen, die ersten Punkte eures Ablaufs und aus der Gästeliste nur Zahlen je Anlass – eingeladen, zugesagt, abgesagt, Kinder, Essenswünsche –, nie ein Name. Für Vorschläge einer ganzen Feier kommen die öffentlichen Angaben der infrage kommenden Anbieter hinzu.
Eure Namen, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, euer Konto, die Namen eurer Gäste und eure IP-Adresse übermitteln wir nicht. Was ihr selbst in eine Nachricht, eine Aufgabe oder euren Ablauf schreibt, geht aber wörtlich an das Modell – schreibt dort bitte keine Namen oder Kontaktdaten hinein.
Einen Ort, den ihr nennt, schlägt unser Server bei Nominatim nach, dem Ortsverzeichnis der OpenStreetMap Foundation; übermittelt wird nur der Ortsname.
Das Sprachmodell betreibt [Anbieter, Sitz und Ort der Verarbeitung einsetzen] als unser Auftragsverarbeiter.
Gespräche der KI-Suche hängen an keinem Konto; wir löschen sie 30 Tage nach der letzten Nachricht. „Neue Suche“ beginnt ein neues Gespräch, löscht das alte aber nicht früher. Gespräche und Vorschläge des Planungs-Assistenten gehören zu eurer Feier und werden mit ihr gelöscht. Für die Tageskontingente speichern wir statt eurer IP-Adresse einen mit einem geheimen Schlüssel gebildeten Hash-Wert und entfernen ihn nach 24 Stunden, beim nächsten Gespräch mit einem der Assistenten.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, weil ihr die Antworten anfordert; die Kontingente stützen wir auf unser berechtigtes Interesse, Missbrauch zu begrenzen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Spracheingabe und Vorlesen
Im Browser wandelt die Spracherkennung eures Browsers das Gesprochene in Text um. Dafür schickt der Browser den Ton an den Sprachdienst seines Herstellers – bei Chrome an Google, bei Edge an Microsoft, bei Safari und bei jedem Browser auf iPhone und iPad an Apple. Andere Browser nutzen womöglich einen eigenen Dienst; wo es keinen gibt, zeigen wir kein Mikrofon. Was der Hersteller mit dem Ton macht, bestimmen seine Bedingungen, nicht wir.
Darauf weisen wir beim ersten Tippen auf das Mikrofon hin, bevor irgendetwas aufgenommen wird. Erst wenn ihr die Spracheingabe dort startet, hört der Browser zu; „Nicht jetzt“ lehnt ab, und es wird nichts aufgenommen. Dass ihr den Hinweis bestätigt habt, merkt sich nur euer Browser.
Vorgelesen wird im Browser nur mit einer Stimme, die auf eurem Gerät läuft; hat eure Sprache dort keine, gibt es keinen Knopf zum Vorlesen. In der App liest die Sprachausgabe eures Telefons vor.
In unserer App erkennt das Telefon die Sprache selbst, ohne den Ton weiterzugeben. Auf Android ab Version 13 mit der Spracherkennung auf dem Gerät und nur in einer Sprache, die dort installiert ist. Auf dem iPhone zeigt die App das Mikrofon nur, wenn Apple bestätigt, dass die Sprache der App – oder eine andere regionale Variante davon – auf dem Telefon selbst erkannt wird; die Anfrage ist dann fest auf das Gerät gelegt, und kann das Telefon sie dort nicht erkennen, schlägt sie fehl, statt den Ton an Apple zu schicken. Die Diktierfunktion der Tastatur gehört zum Betriebssystem, nicht zu uns.
Aufgezeichnet oder gespeichert wird der Ton nirgends, und er erreicht weder uns noch den Anbieter des Sprachmodells. Bei uns kommt nur der Text an, den ihr im Feld seht, ändern könnt und selbst abschickt – wie getippter.
Videos und Musik von YouTube und Spotify
Anbieter können auf ihrem Profil Videos von YouTube und Musik von Spotify zeigen. Wir speichern davon nur den Link und den Titel. Das Vorschaubild holt unser Server beim Dienst ab – euer Browser fragt dafür nur uns.
Erst wenn ihr auf Abspielen drückt, lädt die Seite den Player von YouTube (über youtube-nocookie.com) oder von Spotify. Ab dann erhält der Dienst eure IP-Adresse, Angaben zu Browser und Gerät und die Seite, von der ihr kommt, und kann Cookies oder ähnliche Speicher auf eurem Gerät ablegen – nach seinen eigenen Bedingungen. Wir merken uns den Druck nicht: Jedes Abspielen ist eine eigene Entscheidung.
YouTube betreibt die Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland; Spotify die Spotify AB, Regeringsgatan 19, 111 53 Stockholm, Schweden. Google übermittelt Daten auch in die USA; Grundlage ist der Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework. Ihre Datenschutzerklärungen: policies.google.com/privacy und spotify.com/legal/privacy-policy.
Rechtsgrundlage ist eure Einwilligung, die ihr mit dem Druck auf Abspielen gebt (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG). Ihr widerruft sie, indem ihr die Seite schließt oder neu ladet; was der Dienst schon gespeichert hat, löscht ihr in eurem Browser.
In der App spielt nichts in der App selbst: Ein Tipp öffnet die YouTube- oder Spotify-App oder euren Browser. Das Vorschaubild kommt auch dort von unserem Server.
Was wir nicht tun
Kein Tracking durch Dritte, keine Werbenetzwerke, keine Reichweitenmessung, keine Schriften aus einem fremden CDN – die liegen auf unserem eigenen Server. Ein Video von YouTube oder Musik von Spotify lädt erst, wenn ihr auf Abspielen drückt. Und in der Rangfolge der Anbieter gibt es nichts, das sich kaufen lässt.
Wenn ihr als Gast eingeladen seid
Ein Paar plant seine Hochzeit mit Eventadore und hat euch in seine Gästeliste eingetragen. Vom Paar stammen der Name eurer Einladung, eure Namen und gegebenenfalls Altersgruppe und Alter, Essenswunsch, Tisch, Gruppe und Seite, zu welchen Anlässen ihr eingeladen seid oder ob ihr auf einer Wunschliste steht, Antworten, die das Paar für euch einträgt, ein Geschenk und ob es sich bedankt hat, und – freiwillig – eure Postanschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Von euch selbst stammt, was ihr über euren persönlichen Einladungslink angebt: Zu- oder Absage je Anlass, der Name eurer Begleitung, euer Essenswunsch, eine Nachricht an das Paar und, wenn das Paar danach fragt, eure Postanschrift.
Euer Link ist euer Schlüssel: Wir speichern nur einen Hash-Wert davon, und wer den Link hat, sieht und ändert die Angaben eures ganzen Haushalts. Herausgeben kann ihn nur das Paar; erneuert es ihn, gilt der alte nicht mehr. Wann der Link zuletzt geöffnet wurde, speichern wir und zeigen es dem Paar – nur diesen Zeitpunkt, keine IP-Adresse und kein Gerät. Die Einladungsseite setzt keine Cookies und lädt nichts von Dritten.
Wir verarbeiten diese Angaben, damit das Paar seine Feier planen kann: Einladungen verwalten, Zusagen zählen, Essen und Sitzplan planen und Dankeskarten verschicken. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse des Paares daran und unser berechtigtes Interesse, ihm dieses Werkzeug bereitzustellen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Ihr könnt dieser Verarbeitung jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO).
Eine Unverträglichkeit oder Allergie ist eine Angabe zu eurer Gesundheit. Wir speichern sie nur, wenn ihr sie selbst eintragt und das Häkchen für eure ausdrückliche Einwilligung setzt (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO) – zusammen mit dem Wortlaut, den ihr gesehen habt, seiner Fassung und dem Zeitpunkt. Die Angabe ist freiwillig. Sehen kann sie nur das Paar – wer ihm beim Planen hilft, nicht. Die Küche bekommt sie nur, wenn das Paar sie ihr schickt: als Nachricht in seiner Unterhaltung mit dem Caterer, mit Zahlen und ohne Namen; diese Unterhaltung können alle lesen, die mit dem Paar planen. Ihr könnt die Einwilligung jederzeit über denselben Link widerrufen; die Angabe wird dann sofort gelöscht. Eine Nachricht, die das Paar der Küche schon geschickt hat, bleibt dort – ohne euren Namen. Die Rechtmäßigkeit bis zum Widerruf bleibt unberührt (Art. 7 Abs. 3 DSGVO).
Eure Angaben sehen das Paar und die Personen, die es zur gemeinsamen Planung eingeladen hat – eine Angabe zu eurer Gesundheit und euren persönlichen Link aber nur das Paar. An Dienstleister des Paares geben wir keine Namen weiter, und der Planungs-Assistent bekommt aus der Gästeliste nur Zahlen. Technisch verarbeiten sie die oben genannten Dienste für Betrieb, Datenbank und E-Mail-Versand.
Die Gästeliste wird sechs Monate nach der Feier gelöscht – mit allen Antworten, Angaben, Links und dem Protokoll verschickter E-Mails –, früher, wenn das Paar eine Einladung oder die ganze Liste löscht; das Paar erinnern wir 30 Tage vorher. Zwei Dinge bleiben, solange die Feier selbst gespeichert ist: unsere Mitteilung an das Paar, dass eine Einladung geantwortet hat (mit dem Namen der Einladung und der Zahl der Zu- und Absagen), und Nachrichten, die das Paar schon an die Küche geschickt hat. Fotos, die ihr dem Paar schickt, haben eine eigene Frist (unten).
Nur wenn das Paar es ausdrücklich auslöst, schicken wir eure Einladung per E-Mail an die Adresse, die es eingetragen hat – als reine Textnachricht unter dem Namen des Paares von unserer Absenderadresse; Antworten gehen an das Paar. Hat das Paar es so geplant, kommt am Tag der Feier eine Stunde vor dem gewählten Anlass eine zweite E-Mail mit eurem Fotolink – nicht, wenn ihr für alles abgesagt habt. Jede dieser E-Mails enthält einen Link, mit dem ihr alle weiteren abbestellt; die Einladung selbst gilt weiter. Wir protokollieren, wann an welche Adresse gesendet wurde. Ob ihr eine E-Mail öffnet, messen wir nicht, und Werbung schicken wir euch nie.
Die oben genannten Rechte – Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Widerspruch und Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde – habt ihr auch als Gast. Wendet euch dafür an das Paar oder direkt an uns (Kontakt oben).
Wenn ihr dem Paar Fotos schickt
Jede Einladung hat neben ihrem Einladungslink einen eigenen Fotolink. Das Paar gibt ihn euch als Link, auf einer Karte mit QR-Code – den Code erzeugt unser eigener Server – oder per E-Mail am Tag der Feier, eine Stunde vor dem Anlass, den es gewählt hat. Über die Seite hinter dem Link schickt ihr dem Paar Fotos und Videos. Wer den Link hat, kann dort hochladen; sehen kann er dort nur die Namen des Paares und wie viele Dateien über diesen Link schon angekommen sind.
Die Fotos sieht nur das Paar – die beiden, die ihre Feier bei uns planen. Wer ihnen beim Planen hilft, sieht sie nicht, andere Gäste auch nicht – ihr selbst nach dem Senden auch nicht –, und öffentlich ist nichts. Die Dateien liegen in einem nicht öffentlichen Speicher; zum Ansehen und Herunterladen erzeugen wir Links, die nach ein bis zwei Stunden ablaufen.
Tippt ihr einen Namen ein, bewahren wir ihn mit euren Fotos auf, damit das Paar weiß, von wem sie sind. Ohne Namen zeigt die Galerie den Namen eurer Einladung, solange die Gästeliste besteht. IP-Adresse, Gerät und Dateinamen speichern wir nicht. Das Paar sieht, ob eine Einladung ihren Fotolink geöffnet hat und wie viele Dateien angekommen sind.
Wir speichern jede Datei genau so, wie ihr sie schickt – mit allem, was euer Telefon hineingeschrieben hat, etwa Aufnahmezeit, Kameramodell und, wenn die Standortfunktion eingeschaltet war, den Ort der Aufnahme (EXIF-Daten). Diese Angaben entfernen wir nicht; so haben wir es bewusst entschieden. Wollt ihr den Ort nicht mitschicken, schaltet ihn in der Kamera aus oder entfernt ihn vor dem Senden. Von einem HEIC-Foto oder einem Video macht euer Browser außerdem ein kleines Vorschaubild für die Galerie des Paares und schickt es mit; es trägt keine dieser Angaben.
Senden könnt ihr ab dem Tag der Feier (0 Uhr Ortszeit) sechs Monate lang: Fotos als JPEG, PNG, WebP, HEIC oder HEIF und Videos als MP4, MOV oder WebM, jede Datei bis zu der Größe, die euch die Seite nennt – derzeit 50 MB. Eine Höchstzahl an Fotos gibt es nicht; gegen Missbrauch nehmen wir je Einladung höchstens 20 Dateien zugleich an und je Feier insgesamt 100 GB.
Wir bewahren die Fotos zwei Jahre nach dem Tag der Feier auf. 30 Tage vorher erinnern wir das Paar per E-Mail und in der App daran, sie herunterzuladen; danach löschen wir sie. Früher sind sie weg, wenn das Paar ein Foto löscht oder die Feier gelöscht wird. Mit der Gästeliste verschwinden nach sechs Monaten nur die Fotolinks, nicht die Fotos.
Soll ein Foto wieder verschwinden, bittet das Paar darum – es kann jedes Foto einzeln löschen – oder schreibt uns (Kontakt oben). Auf der Fotoseite selbst lässt sich ein gesendetes Foto nicht löschen.
Die Fotoseite setzt keine Cookies. Eure Dateien gehen von eurem Browser direkt an unseren Speicherdienst (Supabase). Damit eine unterbrochene Übertragung weiterlaufen kann, legt die Seite im Speicher eures Browsers einen Eintrag mit Dateiname, Größe und Typ ab: Nach dem Senden wird er gelöscht, nach einem Abbruch bleibt er, bis ihr ihn im Browser löscht.
Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse des Paares, die Fotos seiner Feier zu sammeln, und unser berechtigtes Interesse, ihm dieses Werkzeug bereitzustellen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Das gilt auch für Menschen, die auf den Fotos zu sehen sind; sie können widersprechen (Art. 21 DSGVO). Schickt bitte nur Fotos, die ihr selbst gemacht habt.
Hochzeitswebsites
Ein Paar kann auf eventadore.com/wedding-invite/… eine Website für seine Hochzeit veröffentlichen. Was darauf steht, schreibt das Paar selbst; wir veröffentlichen es in seinem Auftrag und übersetzen es mit einem Sprachmodell in unsere acht Sprachen. Ob die Seite öffentlich ist, ein Passwort hat oder nur eingeladenen Gästen offensteht und ob Suchmaschinen sie finden dürfen, entscheidet das Paar. Bankdaten erscheinen erst nach einem Klick und nie im Quelltext der Seite.
Um eure Einladung zu finden, gebt ihr euren Vor- und Nachnamen ein. Wir vergleichen ihn mit der Gästeliste des Paares; nur ein genauer Treffer öffnet euren Haushalt, eine Stunde lang, über ein Cookie, das allein dafür da ist. Was ihr früher zu Unverträglichkeiten oder eurer Adresse angegeben habt, zeigt diese Seite nie. Antwortet ihr „trotzdem“, nehmen wir euren Namen und eure Antwort für das Paar in seine Gästeliste auf.
Fotos, die ihr über die Website schickt, gehen in die Fotos des Paares wie über einen Fotolink und erscheinen – wenn das Paar das eingeschaltet lässt – auf der Website für alle, die sie öffnen, unter dem Namen, den ihr angebt. Euer Einverständnis speichern wir mit dem Wortlaut, den ihr gesehen habt. Wer auf einem Foto zu sehen ist, kann über die Seite verlangen, dass es entfernt wird: Es verschwindet sofort von der Website, und das Paar entscheidet.
Gegen Ausprobieren zählen wir Namenssuchen, Passwortversuche, Abrufe der Bankdaten und Meldungen je Besucher. Dafür speichern wir statt eurer IP-Adresse einen mit einem geheimen Schlüssel berechneten Wert und löschen ihn nach sieben Tagen. Die Website setzt keine Werbe- oder Analyse-Cookies; ein Passwort öffnet sie euch per Cookie für 30 Tage.
Eine Website ist bis zwei Jahre nach dem Tag der Feier online; danach nehmen wir sie vom Netz, und ihre Adresse vergeben wir nie neu. Das Paar kann sie jederzeit offline nehmen oder löschen; auch die Adresse einer gelöschten Website vergeben wir nie neu.
Rechtsgrundlage für das Paar ist unser Vertrag (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), für Gäste das berechtigte Interesse des Paares, seine Gäste zu informieren und ihre Antworten zu sammeln, und unseres, ihm dieses Werkzeug bereitzustellen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Wenn ihr als Anbieter bei uns seid
Von eurem Betrieb speichern wir Firmen- und Anzeigenamen, Anschrift, Ort und Einsatzradius, Kontakt-E-Mail und -Telefon, Steuernummer oder USt-IdNr., Handelsregister oder Gewerbeanmeldung, ob ihr Umsatzsteuer ausweist und welche Zahlungsarten ihr annehmt; dazu eure Leistungen, Pakete, Preise und Kalender, eure Fotos und Nachrichten und die Namen und E-Mail-Adressen der Menschen, die euer Profil führen. Bankdaten erheben wir nicht.
Öffentlich ist euer Profil: Anzeigename, Kategorie, Ort und ein Punkt auf der Karte an der Stelle, die ihr gewählt habt, Beschreibung, Fotos, die Links und Titel eurer Videos auf YouTube und eurer Musik auf Spotify, Leistungen, Preisrahmen, Zahlungsarten und ob ihr Kleinunternehmer seid, Bewertungen mit euren Antworten, Antwortzeit, Zusagequote, die Zahl bezahlter Buchungen und ein verdientes Eventadore-Herz. Eure Fotos veröffentlichen wir so, wie ihr sie hochladet – mit den Angaben, die eure Kamera hineinschreibt (EXIF); nur die verkleinerten Vorschaubilder erzeugen wir ohne sie.
Nachweise zur Prüfung – etwa Gewerbeanmeldung, der Ausweis der Person, die für den Betrieb zeichnet, oder eine Versicherung – liegen mit ihrem Dateinamen in einem nicht öffentlichen Speicher; nur unsere Mitarbeiter öffnen sie, über Links, die nach fünf Minuten ablaufen. Lehnen wir eine Prüfung ab, speichern wir den Grund und zeigen ihn euch.
Verbindet ihr einen Kalender über eine iCal-Adresse, ruft unser Server ihn regelmäßig ab und übernimmt die belegten Tage mit dem Titel des Termins; Teilnehmer, Erinnerungen und Anhänge lesen wir nicht. Paaren zeigen wir nur, dass ein Tag belegt ist.
Was ihr in eurem Profil schreibt – Kurzbeschreibung, Beschreibung, Pakete, Extras und den Hinweis zur Bezahlung –, senden wir beim Speichern an unseren Anbieter für Sprachmodelle, um es in die anderen Sprachen der Seite zu übersetzen. Sonst wird nichts über euch mitgeschickt. Paare sehen, dass ein Text übersetzt ist, und können euer Original lesen.
Antwortet ihr über den Link in unserer E-Mail, speichern wir dazu Zeitpunkt und IP-Adresse als Nachweis für spätere Streitfälle. Bis ein Paar bezahlt hat, seht ihr von ihm nur den Vornamen, das Datum, die Gästezahl und die angefragten Pakete; danach Namen, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Rechnungsanschrift.
Die Reihenfolge in der Suche berechnen wir automatisch aus veröffentlichten Kennzahlen: Bewertungen 30 %, Antwortzeit 25 %, Zusagequote 20 %, Pflege des Kalenders 15 %, Vollständigkeit des Profils 10 %. Nichts davon lässt sich kaufen, und ihr seht eure eigenen Werte daneben.
Schaltet unser Team euer Profil frei, pausiert es oder korrigiert Angaben, protokollieren wir, wer was wann geändert hat, mit dem Stand davor und danach. Für ein Eventadore-Herz oder eine Anstecknadel, die wir euch schicken, speichern wir die Versandanschrift.
Bevor ihr bei uns seid, können wir euren Betrieb aus öffentlichen Verzeichnissen kennen – OpenStreetMap und Overture Maps: Name, Anschrift, Telefon, E-Mail-Adresse und Website –, um euch telefonisch anzusprechen. Diese Liste liegt nicht im Produkt. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, Anbieter für den Marktplatz zu gewinnen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); widersprecht ihr, rufen wir nicht mehr an. [Löschfrist der Liste einsetzen.]
Rechtsgrundlage ist der Vertrag mit euch (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); Nachweise, Änderungsprotokoll und die IP-Adresse einer Antwort stützen wir auf unser berechtigtes Interesse, falsche Anbieter fernzuhalten und Streitfälle zu klären (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Ein Anbieterprofil löscht ihr nicht selbst – schreibt uns dafür.
Wenn euch jemand eingeladen hat
Wer sich über den Link oder den Code einer anderen Person registriert, wird dieser Person als Empfehlung zugeordnet. Sie erhält von uns einen Anteil an unserer Gebühr für eure Buchungen und sieht dafür, dass jemand dazugekommen ist, aus welchem Land, in welchem Monat eine Feier stattfindet und welchen Betrag sie verdient hat – nie Namen, Kontaktdaten oder den gebuchten Anbieter. Bei einem Unternehmen sieht sie dessen Namen, den Stand des Profils sowie Anzahl und Wert der Buchungen.
Wer selbst empfiehlt, dessen Anzeigename wird den Eingeladenen gezeigt. Die Bedingungen, denen ihr zugestimmt habt, speichern wir im Wortlaut.
Ein:e Botschafter:in kann für ein Unternehmen oder ein Paar, mit dem er oder sie gesprochen hat, eine Einladung vorbereiten. Dafür speichern wir bei einem Unternehmen den Namen, das Gewerk und den Ort, bei einem Paar nur eine Notiz des Botschafters, und nie eine Adresse: Die Nachricht verschickt der Botschafter selbst. Ein Konto entsteht erst, wenn die Eingeladenen bestätigen. Wer ablehnt, löscht den Eintrag sofort; sonst wird er nach 30 Tagen gelöscht.
Auf Wunsch der Botschafterin oder des Botschafters senden wir diese eine Einladung per E-Mail — in ihrem oder seinem Namen, mit Antworten an sie oder ihn, nachdem bestätigt wurde, dass das Unternehmen die Nachricht erwartet. Die Adresse speichern wir nur bis zur Antwort; Ablehnen löscht alles, und ein Klick auf den Abmeldelink genügt.
Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, die Empfehlung abzurechnen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Ihr könnt dem jederzeit widersprechen: Im Konto unter „Datenschutz & Daten“ beendet ihr die Empfehlung mit einem Klick. Die Abrechnungszeilen bewahren wir so lange auf, wie es das Handels- und Steuerrecht verlangt.
Wie lange
Grundsätzlich so lange, wie euer Konto besteht. Manches löschen wir früher und von selbst, für manches gibt es noch keine feste Frist:
Euer Konto löscht ihr selbst – im Browser unter „Konto“, in der App auf derselben Seite –, solange keine Buchung offen ist. Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer werden dann entfernt, und eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Eure Feier löschen wir mit, wenn niemand sonst mitplant und nichts bezahlt wurde; sonst bleibt sie für die anderen Mitglieder und als Nachweis der Buchung bestehen. Eine Bewertung bleibt stehen und kann weiter euren Vornamen tragen.
Ausgestellte Rechnungen bleiben zehn Jahre (§ 147 AO). Sie tragen die Anschrift, die bei Ausstellung galt, und lesen die gelöschte Kontozeile nicht.
Eure Rechte
Ihr könnt jederzeit verlangen:
Vieles könnt ihr selbst: Angaben im Konto ändern, das Häkchen für Tipps entfernen, das Konto löschen und als Gast eure Antworten über euren Link ändern. Für alles andere – auch eine Kopie eurer Daten – schreibt uns; wir antworten innerhalb eines Monats (Art. 12 Abs. 3 DSGVO).
Beschwerde
Ihr könnt euch bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren — zuständig ist die an eurem Wohnort oder die an unserem Sitz.
Für uns zuständig ist [Name und Anschrift der Datenschutz-Aufsichtsbehörde am Sitz des Unternehmens einsetzen].
Änderungen
Ändert sich, was wir verarbeiten, ändert sich diese Seite. Das Datum oben sagt, wann sie zuletzt geschrieben wurde.