Quanto custa um casamento na Alemanha? Custos em 2026
Quanto custa um casamento na Alemanha em 2026: preços reais de espaço, catering, fotógrafo, DJ, vestido e alianças, um exemplo para 80 convidados e onde poupar.
A equipa Eventadore11 min de leituraAtualizado a 26 de outubro de 2026
Was kostet eine Hochzeit in Deutschland? Wer für 60 bis 100 Gäste die üblichen Preise zusammenrechnet, kommt 2026 meist auf etwa 15.000 bis 30.000 € — kleinere Feiern liegen darunter, Schlösser und Großstädte darüber. Gut die Hälfte davon entfällt auf Location, Essen und Getränke, und deshalb bestimmt eure Gästezahl das Budget stärker als jede andere Entscheidung.
Hier findet ihr realistische Spannen für jeden Posten, als grobe Orientierung für 2026: was die Summe nach oben oder unten schiebt, ein durchgerechnetes Beispiel mit 80 Gästen und die Stellen, an denen ihr sparen könnt, ohne es später zu bereuen.
Hochzeitskosten im Überblick: die Spannen für 2026
Die Beträge sind Richtwerte, keine Preisliste. Für Deutschland gilt grob:
Location (Raummiete): 1.000–6.000 €, Schlösser und gefragte Gutshöfe auch mehr
Catering: 40–150 € pro Person, vom Buffet bis zum Menü mit mehreren Gängen
Getränke: 25–60 € pro Person als Pauschale
Hochzeitstorte: 5–10 € pro Gast
Fotograf (ganzer Tag): 1.500–3.500 €
DJ: 800–2.000 €; Band: 2.000–5.000 €
Blumen und Deko: 800–3.000 €
Brautkleid: 800–2.500 €, Accessoires 200–600 € extra
Anzug: 300–1.200 €
Eheringe: 600–2.000 € für beide
Brautstyling (Haare und Make-up): 350–700 €
Standesamt: 100–350 €
Papeterie: 300–1.000 €
Freie Trauung, wenn ihr eine wollt: 800–2.000 €
Wo ihr innerhalb einer Spanne landet, entscheiden vor allem vier Dinge: wie viele Gäste ihr einladet, an welchem Wochentag, in welcher Saison und in welcher Region ihr feiert. Dazu weiter unten mehr.
Location: Miete, Pauschale oder Mindestumsatz
Locations rechnen auf drei Arten ab. Erst wenn ihr wisst, welche, könnt ihr zwei Angebote überhaupt vergleichen:
Reine Raummiete. Ihr mietet Saal, Scheune oder Restaurant und bringt Caterer und Getränke selbst mit, oft auch Tische, Stühle und Geschirr. Ein einfacher Saal beginnt bei einigen hundert Euro, Eventlocations liegen meist bei 1.500–5.000 €, ein Schloss auch bei 10.000 €.
Pauschale pro Person. Raum, Essen, Getränke und Service in einem Preis. Solche Pakete beginnen häufig bei 70–100 € pro Person und liegen in gefragten Häusern deutlich darüber.
Mindestumsatz. Keine Miete, aber eine Summe, die ihr an Essen und Getränken mindestens erreichen müsst. Bei kleinen Feiern wird das schnell teurer als gedacht.
Fragt außerdem nach dem, was nicht im Angebot steht: Endreinigung, Personal nach Mitternacht, Korkgeld (oft 5–15 € pro Flasche, wenn ihr eigenen Wein mitbringt), Aufbau am Vortag und Zimmer für Gäste. Am teuersten ist fast überall der Samstag zwischen Mai und September. Ein Blick auf die Locations in der Suche zeigt euch schnell, was in eurer Gegend üblich ist.
Catering und Getränke: der größte Posten pro Gast
Essen und Trinken zahlt ihr für jeden einzelnen Gast, deshalb wächst dieser Posten mit eurer Gästeliste. Grobe Spannen pro Person:
Buffet: 40–70 €
Menü mit drei Gängen: 60–100 €
Vier bis fünf Gänge, oft mit Weinbegleitung: 100–150 €
Sektempfang mit Fingerfood, Kaffee und Kuchen oder Mitternachtssnack: je etwa 5–15 €
Getränkepauschale für den ganzen Abend: 25–60 €, je nachdem, ob Cocktails und Spirituosen dabei sind
Kinderteller: 15–25 €
Eine lange Hochzeitstafel mit Weingläsern, weißen Servietten und einem bunten Blumengesteck
Kommt der Caterer von außen, steht das Servicepersonal oft extra auf der Rechnung, häufig mit 25–40 € pro Stunde und Servicekraft. Eine Getränkepauschale ist planbar; die Abrechnung nach Verbrauch ist günstiger, wenn eure Gäste wenig trinken — nur weiß das vorher niemand genau. Und denkt an Fotograf und DJ: Wer zehn Stunden für euch arbeitet, bekommt auch ein Essen.
Fotograf, Musik und Trauung: was Dienstleister kosten
Bei allen, die zu euch kommen, zählt der Gesamtpreis: Anfahrt, Übernachtung und Überstunden machen aus 1.200 € schnell 1.600 €. Auf Eventadore zeigen die Karten in der Suche, sobald ihr Ort, Datum und Gästezahl eingebt, was genau dieser Tag kostet, Anfahrt eingeschlossen; ohne Datum seht ihr eine Preisspanne.
Fotograf und Video
Eine Reportage über den ganzen Tag, vom Fertigmachen bis zum ersten Tanz, kostet meist 1.500–3.500 €. Wer nur das Standesamt und ein Paarshooting braucht, zahlt einige hundert Euro. Ein Videograf liegt bei etwa 1.200–3.000 €. Vergleicht die Stunden, die Zahl der bearbeiteten Bilder und die Lieferzeit, und schaut euch bei Hochzeitsfotografen ganze Hochzeiten an, nicht nur die schönsten zehn Bilder.
DJ, Band und Fotobox
Ein DJ mit eigener Ton- und Lichttechnik kostet für einen Abend meist 800–2.000 €, jede Stunde über die vereinbarte Zeit hinaus kommt dazu. Was alles in diesem Preis steckt, erklärt unser Artikel darüber, was ein Hochzeits-DJ kostet. Eine Partyband mit vier bis sechs Musikern liegt meist bei 2.500–4.000 €, große Besetzungen mit Bläsern darüber; ein Duo für Trauung und Empfang gibt es ab etwa 600 €. Eine Fotobox für die Hochzeit kostet je nach Variante etwa 300–600 € für den Abend.
Freie Trauung
Eine Traurednerin oder ein Trauredner kostet meist 800–2.000 €, mit Kennenlerngespräch, eigener Rede und Ablauf. Rechtlich zählt in Deutschland nur die Ehe vor dem Standesamt: Eine freie Trauung kommt dazu, sie ersetzt es nicht.
Kleid, Anzug, Ringe und Styling
Brautkleid: Im Fachgeschäft meist 800–2.500 €, Designerkleider deutlich mehr. Schleier, Schuhe und Schmuck kosten 200–600 €. Änderungen kommen oft dazu — fragt beim Kauf, ob sie im Preis enthalten sind, und plant für Bestellung und Anproben mehrere Monate ein.
Anzug: 300–1.200 €, maßgeschneidert auch mehr. Wer ihn danach noch tragen will, wählt Schnitt und Farbe so, dass er auch auf der nächsten Feier passt.
Eheringe: Ein schlichtes Paar aus 585er-Gold kostet etwa 600–1.000 €; üblich sind 600–2.000 € für beide Ringe. Teurer machen sie 750er-Gold, Platin, Steine, Breite und Gewicht — und der aktuelle Goldpreis.
Brautstyling: Haare und Make-up für die Braut kosten meist 350–700 €. Der Probetermin wird oft extra berechnet, etwa 50–150 €, ebenso die Anfahrt zu dem Ort, an dem ihr euch fertig macht, und jede weitere Person, die gestylt wird.
Standesamt, Papeterie und die kleinen Posten
Standesamt
Die Gebühren unterscheiden sich von Ort zu Ort. Zwei Beispiele: In Berlin kostet die Anmeldung der Eheschließung 45 €, eine Trauung außerhalb der Öffnungszeiten 80 € extra, außerhalb der Amtsräume 75–150 € und die Eheurkunde 12 € (service.berlin.de). In Münster kostet die Anmeldung 72 €, samstags kommen 153 € dazu (stadt-muenster.de). Mit Urkunden und einem Wunschtermin landet ihr meist bei 100–350 €; ein besonderer Trauort wie ein Schloss berechnet seine Raummiete zusätzlich.
Hat einer von euch keinen deutschen Pass oder habt ihr Urkunden aus dem Ausland, kommen oft Übersetzungen, Beglaubigungen und eventuell die Befreiung vom Ehefähigkeitszeugnis dazu, die je nach Einkommen bis zu 305 € kostet. Welche Unterlagen ihr braucht, erklärt unser Artikel zum Heiraten in Deutschland. Gebühren können sich ändern; was für euch gilt, bestätigt euer Standesamt.
Papeterie
Save-the-Date, Einladung, Menü-, Tisch- und Platzkarten: Gedruckte Karten kosten je nach Auflage, Papier und Veredelung etwa 2–5 € pro Stück, dazu Umschläge und Porto. Für 80 Gäste, also rund 40 Einladungen bei einer pro Haushalt, kommt ihr mit allen Karten meist auf 300–1.000 €.
Die kleinen Posten, die gern vergessen werden
Gastgeschenke: 3–10 € pro Gast
Trinkgeld für Service und Dienstleister
Essen für Fotograf, DJ und Team
Hochzeitsauto oder ein Shuttle für die Gäste
Kinderbetreuung am Abend
Ein Zimmer für euch in der Hochzeitsnacht
Reinigung und Änderungen der Kleidung
Was die Hochzeitskosten bestimmt: Gäste, Wochentag, Saison, Region
Die Gästezahl. Jeder Gast kostet euch mit Essen, Getränken, Torte und Papeterie rund 100–200 €. Im Rechenbeispiel unten sind es rund 125 € für Empfang, Menü, Getränke und Torte: 20 Gäste weniger sparen dort fast 2.500 € — und oft passt dann ein kleinerer Saal.
Der Wochentag. Der Samstag ist am gefragtesten. Freitag und Sonntag sind bei vielen Locations günstiger, unter der Woche oft noch mehr; manche Dienstleister verlangen für Samstage in der Hochsaison einen Aufschlag.
Die Saison. Von Mai bis September sind Locations und Dienstleister am gefragtesten und am teuersten. Im Winter, im April oder im Oktober findet ihr leichter freie Termine und manchmal Nachlässe.
Die Region. In Großstädten wie München, Hamburg oder Frankfurt und in beliebten Urlaubsregionen zahlt ihr für Location und Catering spürbar mehr als auf dem Land. Wer auf dem Land feiert und Dienstleister aus der Stadt bucht, zahlt dafür Anfahrt.
Die Stunden. Fotograf, DJ und Service rechnen oft nach Zeit. Ob die Party um 1 oder um 3 Uhr endet, macht schnell einige hundert Euro aus.
Rechenbeispiel: eine Hochzeit mit 80 Gästen
Lena und Jonas heiraten an einem Samstag im Juni: vormittags Standesamt, danach eine Feier mit 80 Gästen in einem Landgasthof mit Saal, Menü und DJ. So kann ihre Rechnung aussehen:
Standesamt mit Samstagszuschlag und zwei Urkunden: 200 €
Saalmiete am Samstag: 3.000 €
Sektempfang mit Fingerfood, 8 € × 80: 640 €
Drei-Gänge-Menü, 75 € × 80: 6.000 €
Getränkepauschale, 35 € × 80: 2.800 €
Hochzeitstorte, 6 € × 80: 480 €
Fotograf, acht Stunden: 2.200 €
DJ mit Technik bis 2 Uhr: 1.300 €
Blumen und Deko: 1.500 €
Brautkleid mit Accessoires: 1.800 €
Anzug: 600 €
Eheringe: 1.200 €
Brautstyling mit Probetermin: 450 €
Papeterie: 450 €
Zusammen sind das 22.620 €, rund 283 € pro Gast. Mit 10 % Puffer planen die beiden knapp 25.000 € ein.
Dieselbe Hochzeit an einem Freitag im Mai, mit Buffet für 50 € statt Menü, sechs statt acht Stunden Fotoreportage und Blumen der Saison: Saal 2.000 €, Essen 4.000 €, Fotograf 1.700 €, Blumen 1.000 €. Das sind 4.000 € weniger, also 18.620 € oder mit Puffer gut 20.000 €. Laden Lena und Jonas außerdem 60 statt 80 Gäste ein, sinkt die Summe um knapp 2.000 € auf etwa 16.600 €, mit Puffer gut 18.000 €.
Sparen, ohne es zu bereuen
Sparen lohnt sich dort, wo eure Gäste es nicht merken — nicht dort, wo ihr es in zwanzig Jahren auf den Fotos seht.
Erst die Gästeliste, dann die Location. Wer mit 60 statt 90 Gästen plant, braucht auch einen kleineren Saal.
Freitag, Sonntag oder Nebensaison. Gerade Locations geben dafür oft spürbar nach.
Buffet oder Family Style statt fünf Gängen. Satt werden alle, und es braucht weniger Service.
Blumen der Saison, und Blumen von der Trauung, die danach auf die Tische wandern.
Die Reportage auf die wichtigen Stunden legen: von der Trauung bis zum ersten Tanz statt zwölf Stunden.
Eine Hochzeitswebsite statt Infokarten. Anfahrt, Hotels und Rückmeldung stehen online; die Hochzeitswebsite von Eventadore ist kostenlos.
Nicht sparen solltet ihr an der Menge des Essens, an einem erfahrenen Fotografen, an der Musik, die den Abend trägt — und am Puffer. Behaltet außerdem den Überblick: Im Budget eurer Planung tragt ihr nur die Summe ein, die ihr ausgeben wollt; die Preise eurer Dienstleister rechnet es selbst zusammen, getrennt nach Fest eingeplant und In Anfrage. Wie ihr die Summe sinnvoll auf die Posten verteilt, steht in unserem Artikel zum Hochzeitsbudget.
Häufige Fragen zu den Kosten einer Hochzeit
Was kostet eine Hochzeit mit 50 Gästen?
Fotograf, Musik, Kleidung und Ringe kosten fast dasselbe wie bei 80 Gästen; kleiner werden vor allem Essen, Getränke und Papeterie. Mit den Annahmen aus dem Rechenbeispiel kommt ihr auf knapp 19.000 € plus Puffer, mit kleinerem Saal, Buffet und kürzerer Reportage eher auf 12.000–15.000 €.
Was kostet das Standesamt?
Meist 100–350 € insgesamt: die Anmeldung (in Berlin 45 €, in Münster 72 €), Urkunden für rund 12–15 € pro Stück und Zuschläge für einen Samstag oder einen Trauort außerhalb des Amtes. Mit Urkunden aus dem Ausland kommen Übersetzungen und eventuell eine Befreiung vom Ehefähigkeitszeugnis dazu. Die aktuellen Gebühren nennt euch euer Standesamt.
Wann bezahlt man was?
Viele Dienstleister verlangen bei der Buchung eine Anzahlung und den Rest vor oder am Tag selbst. Bei Eventadore ist der Preis fest, sobald ihr einen Dienstleister in eure Planung legt. Beim Reservieren wird nur die Buchungsgebühr auf eurer Karte vorgemerkt und erst abgebucht, wenn der Dienstleister zusagt — sie steckt schon im Preis. Anzahlung und Rest zahlt ihr dem Dienstleister direkt; Schritt für Schritt erklärt in So funktioniert das Bezahlen.
Wie viel Puffer sollte man einplanen?
10–15 % der geplanten Summe. Der Puffer fängt auf, was in keinem Angebot steht: Trinkgeld, Überstunden, Essen für die Dienstleister, Porto, Änderungen am Kleid und die Gäste, die doch noch dazukommen.
Ist eine Hochzeit unter der Woche günstiger?
Oft ja: Viele Locations und manche Dienstleister verlangen am Freitag, am Sonntag oder unter der Woche weniger als an einem Samstag im Sommer. Bedenkt aber, dass eure Gäste dafür Urlaub nehmen müssen. Ein Freitag ist oft ein guter Kompromiss.